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Weihnachtskonzert 2017 in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

 

Was für ein schönes gelungenes Weihnachtskonzert !!!

 

Ein seit fast 40 Jahren bewährtes Programmgerüst wird noch jedes Mal wieder neu mit Inhalt gefüllt! Die Orchesterstücke, von der Empore herunter erklingend, umrahmen unter Frau Jantzens sicherer Leitung die Auftritte der anderen Ensembles; ein gemeinsames Lied aller Mitwirkenden und Zuhörer als wunderbarer Abschluss.

 

Und darin ganz neu, weil in diesem Rahmen noch nie zu erleben: die aparten deutschsprachigen Lieder des Unterstufenchores. Das Orchester, das sich erfolgreich an Smetanas Moldau heranwagte. Und Händels bekanntestes Chorwerk, das Halleluja aus dem Messias, dessen Anforderungen sich ChorMixtur und Orchester gemeinsam stellten – und sie aufs Schönste bewältigten.

 

Das alles in gerade mal anderthalb Stunden, so dass weder die Konzentration noch das Sitzfleisch der Zuhörer überstrapaziert wurden. Denn es macht Sinn, dass diese Weihnachtskonzerte ohne Pause ablaufen, sie sind so etwas wie Gesamtkunstwerke. Danke auch für die organisatorische Leistung, dass dies alles mit Umbauten, Auftritten und Abgängen so reibungslos und schnell funktionierte!

 

Am Auftritt des Unterstufenchores besonders hervorzuheben: das Auswendigsingen! Der ständige Blickkontakt zu Frau Schmidt gewährleistete eine ausgezeichnete Textverständlichkeit. Und: die drei Lieder hatten unterschiedlichen Charakter – mithin Abwechslung für die Hörer.

 

Rhythmische Präzision beim Mittelstufenchor, gefördert durch Herrn Thobabens prägnante Vorgaben am Klavier. Dass das Singen einstimmig funktioniert, darf man allerdings auch erwarten bei diesen Fortgeschrittenen. Um wieviel schöner dann die Mehrstimmigkeit beim Gospel This little light of mine. Mehr davon! Der Chor kann es!! Er hat’s ja gezeigt!

 

Im Orchester diesmal besonders überzeugend: die Bläsergruppe! Sauber gestimmt und wunderbar differenziert intonierend, war sie eine besondere Freude und gewährleistete einen guten Zusammenklang vom ersten Stück an (Die zwei Türme). Wieviel an Streicherpotential vorhanden ist, wurde nicht nur an Eva Dickmanns immer freier werdender Sololeistung in der Beethoven-Romanze deutlich, sondern z.B. auch an Mobina Ghofrani Shadmans obligater Geigenstimme zum Unterstufenchor.

 

Den Kindern in der Concert Band war bei aller Konzentration anzusehen, wieviel Spaß sie zugleich am gemeinsamen Tun hatten. Das überträgt sich direkt ins Publikum. Zudem hatte Frau Weniger z.T. Stücke ausgesucht, die ich in früheren Programmen noch nicht gehört hatte, wie das das aparte Uptown Funk mit den mehreren Klangebenen, die gegeneinander stehen. Die Stimmung kochte wieder hoch!

 

Die für mich reifste Leistung diesmal kam jedoch vom ChorMixtur. Große Sicherheit auch in komplexen Partien, differenzierte Klangwirkungen, dazu eine absolut sichere Intonation – nicht nur bei den hohen Haltetönen des Soprans im Halleluja! Wie schön aber auch, einmal wieder Michael Praetorius zu hören mit seinem Enatus est Emanuel! Und das altenglische When shepherds watched their flocks ließ Frau Lindenau auf historisierende Art mit zwei Bläsergruppen aufführen, die Vor- und Zwischenspiele übernahmen und auch einmal eine ganze Strophe spielten. Vielfältige Variationsmöglichkeiten!

 

Drei Strophen O du fröhliche zum Schluss – und wir gingen froh gestimmt, ja enthusiasmiert heimwärts; gedanklich schon ein wenig in Vorfreude auf 2018, denn dann wird das Gymnasium Meiendorf mit den Weihnachtskonzerten zum 40. Mal in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche zu Gast sein!!

 

Hans-Ulrich Marcks

 

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