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Von der Schulleitung an die Eltern

Liebe Eltern,

zum Halbjahreswechsel wende ich mich an Sie, um Ihnen einen kurzen Ausblick auf das nächste Halbjahr zu geben, das für einige Ihrer Kinder wieder Lehrerwechsel mit sich bringt, die aus unserer Sicht leider unvermeidbar sind. Kolleginnen und Kollegen kommen aus der Elternzeit und müssen eingefädelt werden, einige Kolleginnen und Kollegen werden im Laufe des Schulhalbjahres in Mutterschutz oder Elternzeit gehen, Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst verlassen uns oder kommen neu zu uns.
Trotz dieser Unvermeidbarkeit ist mir bewusst, dass die Wechsel für die Schülerinnen und Schüler häufig irritierend und auch für Sie als Eltern nicht immer nachvollziehbar sind. Wenden Sie sich als Eltern über die Elternvertreter an die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen, wenn Sie Erklärungsbedarf haben, oder aber auch an uns als Schulleitung, wenn die Kolleginnen und Kollegen diese Erklärungen nicht geben können. Am Ende ist es wichtig, dass die neu eingesetzten Kolleginnen und Kollegen den Übergang für die Schülerinnen und Schüler verträglich gestalten. Wir versuchen mögliche Schwierigkeiten durch Lehrerwechsel auch dadurch zu vermeiden, dass wir, wenn es möglich war, übergangsweise Doppelbesetzungen organisiert haben.

Wenn ich im Moment aus dem Fenster schaue, komme ich mir vor, wie auf einer Baustelle. Teile unseres Schulhofs sind mit Bauzäunen abgesperrt, denn wir erhalten neue stärkere elektrische Zuleitungen, was auch sehr notwendig ist, denn dadurch, dass jetzt schon zwei ganze Klassenstufen (9 und 10) digital ausgestattet sind, verbrauchen wir als Schule natürlich auch mehr Strom. – Auch unser W-LAN-System wurde durch die BSB aufwendig aufgerüstet. Wir schätzen uns glücklich, dass wir eine der ersten Schulen in Hamburg sind, die mit diesem neuen W-Lan-System ausgestattet werden. Wir sind nämlich mit unserer schrittweisen Einführung der „Digitalisierung“ ganzer Klassenstufen beispielhaft in ganz Hamburg, und freuen uns, dass Sie als Eltern der betreffenden Klassenstufen und über den Elternrat unsere Vorreiterrolle entsprechend unterstützen.

Mittlerweile wissen ja die meisten von Ihnen sicherlich, dass dieses Schuljahr mein letztes im Hamburger Schuldienst und am Gymnasium Meiendorf ist. Es war mir sehr wichtig, dass wir uns rechtzeitig um eine passende Nachfolge kümmern und ich freue mich sehr, dass mein Stellvertreter, Christian Thobaben, vom Findungsausschuss vorgeschlagen wurde und in allen Gremien (Schülerrat, Elternrat, Lehrerkonferenz) große Zustimmung gefunden hat. In Hamburg muss auch die Deputation des Senats noch der Einsetzung zum Schulleiter zustimmen, und das wird erst im April geschehen können, ich bin aber zuversichtlich, dass auch diese Hürde noch genommen wird.

Der Abschied vom Arbeitsleben und vom Gymnasium Meiendorf wird mir nicht leicht fallen, weil mir meine Arbeit hier – meistens – große Freude macht. Deshalb bin ich froh, Ihnen und Ihren Kindern bis zum Sommer noch mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

Herzlich
Marie-Luise Stehr, Ende Januar 2020

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