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Theater S4: Ein Sommernachtstraum – Rezension

Das Ästhetische Profil S4 spielt „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare

 

„Ein amüsanter Tanz auf der Grenze zwischen Illusion und Wirklichkeit, welcher mit meisterlicher Komik und Sprache glänzt“ – Dies versprach das Programmheft des Theaterkurses S4 für das Stück und man kann nur sagen, die Inszenierung am 28.2. und 1.3.2017 unter der Leitung von Armin Lücke hat diese Versprechen in vollem Umfang erfüllt.

Das schlichte, aber filigrane und passende Bühnenbild brachte die Kostüme voll zur Geltung: Ein mit Blumen geschmückter, Robin-Hood-artiger Puck (der stets in dreifacher Ausführung auf der Bühne stand), Diener des Elfenkönigs Oberon, und eine weiß-luftige Feenschar rund um die ebenfalls elfenhafte Titania in der magischen Welt, Highheels, kurze Röcke und schicke Anzüge in der adeligen Welt sowie Handwerkeroveralls und schwere Stiefel bei den einfachen Leuten. So entwickelte sich die witzige und vielschichtige Handlung rund um Irrungen und Wirrungen in der Liebe zwischen Menschen und Elfen, stets begeistert beobachtet von Puck, der mit einem magischen Liebestrank das Geschehen teils im Sinne von Oberon, teils versehentlich falsch beeinflusste.

 

„Ihr alle schier / Habet nur geschlummert hier / Und geschaut in Nachtgesichten / Eures eignen Hirnes Dichten.“

 

Die S4-Schüler des ästhetischen Profils sorgten durch ihre leidenschaftliche Interpretation des schwierigen Shakespeare-Textes dafür, dass die zweieinhalb Stunden wie im Flug vergingen und sorgten für viele Lacher in der äußerst gut besuchten Aula. Besonders große Begeisterung löste neben den drei lässig-albernen Pucks (dargestellt von Lara Biermann, Andrea Schüler und Timo Wolters) auch der plötzlich von der Elfenkönigin geliebte und in einen Esel verwandelte naive Handwerker Niklaus Zettel (gespielt von Caro Sprenkler) aus. Ein Highlight der Komik gab es auch noch einmal gegen Ende des Stücks, als das „Stück im Stück“ von den Handwerkern (einschließlich lebender Mauer) vor den Adeligen aufgeführt wird.

So löste sich am Schluss nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum alles in großem Wohlgefallen auf. Unter Standing Ovations wurden die Schauspieler sowie Techniker und natürlich Herr Lücke gefeiert und beglückwünscht. Einmal mehr hat sich gezeigt: Das Ästhetische Profil ist ein Garant für großartige Theaterabende!

Amadea M. E. Lammel

 

 

 

 

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