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Projekttage: Fairtrade in unserer Umgebung

Was kann man eigentlich alles als Fairtrade-Produkt kaufen? Und wo bekomme ich Fairtrade-Produkte?

 

Diesen und anderen Fragen ist das Projekt „Fairtrade in Berne und Umgebung“ während der diesjährigen Projekttage nachgegangen. Daran teilgenommen haben 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8.

 

Bevor es um die beiden zentralen, oben genannten Fragen ging, haben wir am ersten Projekttag grundsätzliche Fragen geklärt, die sich mit dem Grund und der Reichweite von Fairtrade beschäftigten:

  • Wie ist der Reichtum auf der Welt verteilt und warum gibt es überhaupt Armut?
  • Wie sieht es mit der Verteilung von Nahrungsmitteln aus? (Stichwort: So isst die Welt)
  • Wo genau kann Fairtrade helfen? Welche Ziele hat Fairtrade und wie gut werden sie umgesetzt?
  • Welche fairen Labels gibt es und worin unterscheiden sie sich?
  • Wie sehen die Arbeitsbedingungen im Textilbereich aus und was macht faire Kleidung aus?

 

Zwischendurch mussten wir natürlich auch etwas essen, und um die ungleiche Verteilung von Nahrungsmitteln etwas greifbarer zu machen, haben wir ein Arm/Reich-Essen veranstaltet. Dabei bekamen zwei Drittel der Teilnehmer reichlich und lecker zu essen, während das verbliebene Drittel nur einen Teller Reis bekam. Die Stimmung war natürlich leicht angespannt, aber Unmutsbekundungen oder ähnliches blieben noch aus. Das änderte sich, als am Ende des Essens das bei den „Reichen“ übrig gebliebene Essen einfach weggeschmissen wurde, ohne den „Armen“ davon etwas abzugeben. Noch während des Abräumens versuchten einige „Reiche“, etwas von dem Essen zu retten und auf ihren Teller zu packen. Da sie aber satt waren, landete das Essen letztlich doch im Müll. Es herrschte große Unzufriedenheit! Um die Situation aufzulösen, wurden die Zahlen zur Nahrungsmittelverschwendung in Deutschland gezeigt: Pro Jahr pro Kopf landen ca. 80kg Essen im Müll, mit einem Gegenwert von ca. 230,- Euro! Gleichzeitig zu behaupten, man könne sich Fairtrade finanziell nicht leisten, ist somit nichts als eine faule Ausrede!

Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch eine Kostprobe von Fairtrade-Produkten (Süßigkeiten). So hatten auch die Teilnehmer, die beim Mittagessen nur wenig zu essen bekamen, einen kleinen Leckerbissen.

 

Am zweiten Projekttag ging es dann in der Umgebung der Schule auf Erkundungstour. Die Teilnehmer haben in vielen Geschäften nach Fairtrade-Produkten gesucht. Erstens wollten wir so feststellen, welche Geschäfte faire Produkte überhaupt anbieten, und zweitens wollten wir uns so einen Überblick darüber verschaffen, welche Produkte überhaupt (also außer Kaffee und Schokolade, von denen man es weiß) fair erworben werden können.

 

Am dritten Tag war dann die Präsentation. Vor Allem das Arrm/Reichessen bot natürlich reichlich Gesprächsstoff und wirkte auch bei den Projektteilnehmern am längsten nach.

 

Die Ergebnisse unseres Projektes seht ihr hier.

 

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