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„Handys aus, Hefte raus!“ – Der große Diktatwettbewerb „Hamburg schreibt“

 

 

Am Donnerstag, den 28.2.2019 ab 18:30 Uhr haben sieben Schülerinnen des Ästhetischen Profils (S2) gemeinsam mit Frau Jöhnk und 140 weiteren Personen von 20 Schulen am hamburgweiten Diktatwettbewerb teilgenommen, der in der Wichern-Schule durch die Joachim Herz Stiftung veranstaltet wurde.

 

„Handys aus, Ohren und Stifte gespitzt und los geht’s!“ hieß es am Abend, nachdem Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern von Dr. Nina Lemmens, dem Programmvorstand der Joachim Herz Stiftung, Ralf Pöhler, aus der Behörde für Schule und Berufsbildung, sowie Christoph Pallmeier, dem Schulleiter der Wichern-Schule, begrüßt wurden. „In Ausbildung und Berufsleben sind Rechtschreibkenntnisse nach wie vor entscheidend. Wer richtig schreibt, hat zum Beispiel deutlich bessere Chancen bei Bewerbungen. Sprachkompetenz ist eine wichtige Grundlage für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe – bei Jugendlichen ebenso wie bei Erwachsenen“, so Dr. Nina Lemmens.

 

Gestärkt durch Süßes und Getränke ging es ans Diktat. Dieses wurde von Sascha Draeger, Tim aus TKKG, gelesen – zunächst als ganzer Text, dann die einzelnen Sätze der Reihe nach erst ganz und schließlich in Sinnabschnitten. Am Ende wurde der gesamte Text noch einmal wiederholt, daraufhin blieben weitere drei Minuten für die Korrektur.

 

Ein leichtes Schmunzeln konnten sich die Teilnehmer/innen nicht verbergen, als sie beispielsweise von „rauchgeschwängerter Atmosphäre“ hörten. Das anspruchsvolle Diktat, das zahlreiche Rechtschreib-Herausforderungen enthielt, handelte anlässlich seines 100. Geburtstages und seines Bezuges zu Hamburg von Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Allerdings war der Text inhaltlich kaum zu entschlüsseln, um mehr Aufmerksamkeit auf die Rechtschreibung zu lenken.

 

In der öffentlichen Auflösung und der eigenständigen Korrektur bestätigte sich, dass die deutsche Sprache keine leichte ist. Weder Lehrkräfte und Eltern noch Schüler blieben fehlerfrei: Im Schnitt machten sie 23 Fehler. Das beste Ergebnis erzielte eine Lehrerin vom Gymnasium Othmarschen mit vier Fehlern insgesamt. Ein Beispielsatz aus dem Diktat-Text lautet: „Der Hanseat mit dem akkuraten Scheitel wird lagerübergreifend aufs Höchste wertgeschätzt; für einige war er der Einzige, der uns durch jedwede Fährnis hindurchsteuern konnte.“ Das gesamte Diktat steht unter http://www.hamburg-schreibt.org zum Nachlesen bereit.

 

Der krönende Abschluss der Veranstaltung war neben der Preisverleihung (die Gewinner vertreten Hamburg am 27. Juni 2019 beim überregionalen Finale des Diktatwettbewerbs in Frankfurt a. M.) ein Live-Act namens Moritz Neumeier, der als Stand-up-Comedian und Poetry-Slamer erfolgreich ist. Durch den Abend führte der Moderator Yared Dibaba (u.a. NDR).

 

Bei einem kleinen Imbiss blickten alle positiv auf den Diktatwettbewerb zurück, der in einer angenehmen Atmosphäre stattfand. Insbesondere die Organisation ist positiv hervorzuheben: Gesetz dem Fall, dass jemand beim Nachbarn abgeguckt hätte, wartete ein Einzelplatz auf der Bühne. Geschrieben wurde in lila, korrigiert in grün – überprüft durch eine 14-köpfige Jury.

 

Das Gymnasium Meiendorf bedankt sich und freut sich schon auf das nächste Jahr!

 

 

L. Jöhnk

(Stand: 1.3.2019)

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