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„Gibt es noch Nachschlag?“

43 Jahre ehrenamtliche Schulküche am Gymnasium Meiendorf

 

9.30 Uhr, erste große Pause. Köstliche, belegte Brötchen erstrecken sich über ein paar Tische, der Andrang ist groß, Schüler und Lehrer machen lange Hälse, um das großartige Angebot zu sichten und sich ihr erhofftes Brot auszusuchen. Geduldige Mütter und manchmal auch Väter stehen hinter dem „Tresen“, fragen freundlich nach den Wünschen, geben die Brötchen aus und kassieren – mittlerweile geht das nur noch bargeldlos mit der modernen und sehr praktischen Mensacard, die sich jeder besorgen und online aufladen kann. Nach 20 bis 25 Minuten ist der „Spuk“ meist vorbei und die Kinder verschwinden lärmend wieder in den Unterricht.

 

Für die sechs bis zehn anwesenden Eltern, die hier täglich ab 8 Uhr im 14-tägigen Rhythmus ehrenamtlich, einfach aus Liebe zu ihren Kindern und zum Gymnasium Meiendorf, in der Küche „werkeln“, ist die Arbeit aber noch lange nicht vorbei. Nun gilt es, das Mittagessen um 11.30 Uhr und an drei Tagen auch noch einmal um 13.30 Uhr vorzubereiten, damit die 70 bis 200 hungrigen Münder zügig bedient werden können. Jede Kochgruppe überlegt sich dabei selbst ihr Menü, es gibt immer ein vegetarisches Gericht sowie ein Dessert und meistens noch eine Alternative mit Fleisch oder Fisch. Auch das Einkaufen wird in Eigenregie organisiert und erledigt.

So gibt es für die Schüler jeden Tag ein gesundes, frisch gekochtes Menü aus regionalen Zutaten für den sensationellen Preis von 2,50 Euro (mit Nachspeise 3,10 Euro). Von Gemüsesuppe über die klassischen Nudeln mit Tomatensoße und Putensteak mit Tomatenreis bis hin zu selbst gemachter Pizza, Fischfilet und Ofengemüse mit Kartoffeln und Sourcream ist also für jeden etwas dabei. Für die „Süßen“ sind zusätzlich noch leckere Desserts wie Himbeershake, Muffins, Obstspieß und im Sommer sogar Eis im Angebot.

 

Unsere Kocheltern sind also Allround-Talente: sie kaufen ein, schneiden und bereiten vor, kochen, backen, geben das Essen aus, belegen Brötchen, kassieren, waschen ab, sammeln Tabletts wieder ein, räumen auf und sind dabei immer nett und freundlich! Das klappt nun schon seit 43 Jahren, für Außenstehende ist es ein reibungsloser, funktionierender Ablauf, den man nur bewundern kann. Ohne unsere ehrenamtliche Schulküche sähen wir ganz schön alt aus und darum sagen wir ein herzliches DANKESCHÖN!

 

Wir hoffen, dieser großartige Schatz bleibt uns für immer erhalten. Haben Sie selbst Lust bekommen, einmal in zwei Wochen für ein paar Stunden mitzuhelfen? Dann melden Sie sich gerne bei Angelika Pflesser ([email protected] oder 6930944), unsere Kocheltern können jede helfende Hand gebrauchen.

 

Amadea M. E. Lammel (Stand: 03.02.2018)

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