Gymnasium Meiendorf: 040 / 4 28 86 380

Geschichte darf nie in Vergessenheit geraten

Besuch der 10. Klassen im Konzentrationslager

 

In der Zeit des Nationalsozialismus, 1933 bis 1945, als Adolf Hitler der Machthabende war, wurden die sogenannten Konzentrationslager umgesetzt. In diesen Arbeits- und Vernichtungslagern wurden viele unschuldige Menschen inhaftiert, die Hitlers Ansichten nicht teilten. Dort mussten sie unter schlechten Bedingungen hart arbeiten und wurden oft auch ohne Grund hingerichtet. Auch in Hamburg gab es solche Konzentrationslager, wie das Lager Neuengamme.

KZ Neuengamme

Die Jahrgangsstufe 10 des Gymnasiums Meiendorf besuchte diesen Ort am 15. Februar 2017 im Rahmen einer schulischen Exkursion.

 

Die 10.Klässler trafen sich um 7:30 Uhr am Bahnhof Berne, um von dort mit Bus und Bahn zum Konzentrationslager zu fahren. Dort angekommen, begannen die einzelnen Führungen über das Gelände.

 

Die Führung der 10b ging zunächst über den Appellplatz, währenddessen erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über die Geschichte des Geländes. Anschließend besuchten sie eine Ausstellung im Haupthaus zum Thema „Alltag der Inhaftierten“. Im Rahmen der Ausstellung erarbeiteten die 10.Klässler Kurzpräsentationen zu einzelnen Themenbereichen, wie zum Beispiel „Hygiene“ oder „Kinder und Jugendliche“. Danach sahen sich die Schülerinnen und Schüler noch eine weitere Ausstellung an, in dieser wurde über die SS-Männer berichtet. Später wurde noch das Klinkerwerk besichtigt, wo von den Gefangenen aus Ton Ziegel hergestellt wurden.

 

Am Ende dieses achtstündigen Tages hatten die Schülerinnen und Schüler zwar noch längst nicht das gesamte Gelände des Konzentrationslagers Neuengamme gesehen, mussten aber aus Zeitgründen die Rückfahrt antreten.
Die Schülerinnen und Schüler empfanden den Besuch als interessant und informativ, ihre Fragen wurden vom Guide ausführlich beantwortet und sie sahen viel vom Gelände. Jedoch hätten einige gerne längere Pausen gemacht, die Zeitaufteilung geändert oder das Gelände zum Teil alleine erkundet.

 

Die Meinung der 10.Klässler über Konzentrationslager änderte sich im Großen und Ganzen nicht, nach wie vor finden sie die Geschehnisse schrecklich. Das Konzentrationslager sei nur etwas größer als erwartet, meinten einzelne.
Der Ausflug habe dazu beigetragen, ihnen noch einmal vor Augen zu führen, dass all dies wirklich passiert und real gewesen sei.

 

Von Paula, Lenya, Paulina und Janna, 8a

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen