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Frühlingskonzerte 2017

 

Herr Adermann hatte es in seinen anrührenden, ganz persönlich gehaltenen Begrüßungsworten schon gesagt: Es ist gleichsam ein kleines großes Wunder, wie alle Beteiligten nach einem Vierteljahr Probenzeit wieder ein neues Programm auf die Beine gestellt haben! Dabei erleben wir Zuhörer ja nur das Endprodukt, einen ganz kleinen Ausschnitt von all jener Zeit, die fürs Proben und Organisieren vorab einzusetzen war und ist. Vor dem allgegenwärtigen Hintergrund des Dankes für diese großartige Leistung ist zu lesen, was im folgenden vielleicht auch kritisch klingen mag.

 

 

 

Das Gerüst, der Ablauf der Konzerte gehorcht bewährtem Muster: die Instrumental-Ensembles bilden die Klammer, die die verschiedenen Chöre einfasst.

 

 

Und gesungen wurde ausgesprochen gut – textverständlich, überwiegend ausdrucksvoll, wo gefordert, und frisch und fröhlich – ganz besonders von den Jüngsten. Wieder einmal hatte Frau Schmidt die glückliche Hand bei der Auswahl kindgerechter Lieder. Und man konnte deutlich sehen, wieviel Freude die Kinder am Singen hatten.

 

 

Den Mittelstufenchor – auf stattliche Größe gewachsen – leitete Herr Thobaben vom Klavier aus, das er vorzüglich zu spielen versteht. Auswendig singt sein Ensemble – und kann deshalb bei ständigem Blickkontakt auch ohne Dirigenten recht gut umsetzen, was der Lehrer will. (Das ist ein Lob!)

 

 

Wieviel mehr ein Chor aber leisten kann, wenn er dirigiert, d.h. wirklich mit den Händen getragen wird, konnte man bei zwei a-cappella-Sätzen des ChorMixtur erleben. Anja Lindenau hatte wirkungsvolle Titel ausgesucht; und auch hier vermittelte sich die Freude am musikalischen Tun ganz unmittelbar.

 

 

Viel und Anspruchsvolles hatte sich das Orchester vorgenommen. Schade, dass dabei wieder die Akustik der großen Pausenhalle zwar die tutti-Stellen gut rüberkommen lässt, jedoch bei den durchbrochen gearbeiteten, solistisch-kammermusikalischen Partien der Klang zerfasert! Und gerade sie sind es, in die jeder Spieler und das ganze Orchester soviel Einzelarbeit stecken muss(te)!

 

 

Eben deshalb: Chapeau dafür, wie gut alles dennoch ablief, sicher zusammengehalten von Frau Jantzens klarer Zeichengebung!! Tschaikowskys Sinfonik ist nicht meine Musik; doch sage ich gern, dass mich das Orchester hier am meisten überzeugt hat. Eine Musik mit solchem Anspruch zu bewältigen, war auch nur möglich, weil hier 12 (zwölf!) Abiturienten zu Hochform aufliefen. Wer wird ihre Plätze in einem Jahr einnehmen (können)?

 

In der Pause der große Umbau. Und dann trug die Concert Band unter Frau Weniger in gewohnter Weise einen bunten Strauß von Beliebtem und Bekanntem nicht nur gut abgestimmt und wirkungsvoll, ja geradezu fetzig vor;
sondern die sechs kurzen Stücke ließen gleichwohl eine erhebliche Bandbreite des Könnens deutlich werden. Die Stimmung im Saal kochte hoch!

 

Hans-Ulrich Marcks

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