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Eigenlernzeit

Was bedeutet „Eigenlernzeit“ (ELZ)?

 

Schülerinnen und Schüler erklären die Eigenlernzeit folgendermaßen:

  •  „Eigenständiges Lernen an seinen eigenen Problemzonen bzw. lernen allein zu arbeiten“
  • „Nicht nur die ganze Zeit dem Lehrer zuhören“
  • „Im eigenen Tempo arbeiten und das eigene Zeitmanagement verbessern“
  • „Entspannte Arbeitsatmosphäre“
  • „Verschiedene Aufgabenformate machen Spaß“
  • „Chance für stillere Schüler…“

 

Warum gibt es die Eigenlernzeit?

 

Motivation zum Lernen setzt Interesse voraus. Wir berücksichtigen das Eigeninteresse unserer Schülerinnen und Schüler und begleiten sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen.

 

Wie funktioniert die Eigenlernzeit?

 

Welche Fächer? Alle, die mindestens dreistündig pro Woche unterrichtet werden (z.B. De, Ma, En, 2. FS)
Wann? Pro Fach 45 Minuten pro Woche
Wer? Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 unter Betreuung der Fachlehrkraft
Was? Selbstgewählte oder vom Fachlehrer vorgeschlagene, methodisch vielfältige Aufgaben
Wie? Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit in eigenem Tempo und in eigener Regie
Die individuelle Arbeit wird dokumentiert, präsentiert, verglichen oder korrigiert und geht als Teil der laufenden Kursarbeit in die Note ein.

 

Der Film gibt Einblicke in Eigenlernzeiten verschiedener Jahrgänge und Fächer:

Anja Lindenau, Didaktische Leitung

Bereits im Oktober 2015 startete das Lesepatenprojekt „Lesen am Gymei“ am Gymnasium Meiendorf in Zusammenarbeit mit aktiven Ehemaligen und engagierten Eltern unserer Schule.

 

Rückblicke:

 

Frau Bandte, langjährig bekannt in unserer Schule und stets voller Tatendrang, kam an einem frühen Montagmorgen bei strömendem Regen in den Kreuzbau, um den erwartungsfrohen Schülern der damaligen 5b aus dem preisgekrönten Roman „Riko, Oskar und die Tieferschatten“ vorzulesen. Das Gelächter der anwesenden Schüler war so groß, dass Schüler der Parallelklassen in der darauffolgenden Pause nachfragten, was denn „da oben losgewesen“ sei. Im Anschluss an die Lesung gingen fünf Schüler aus der Klasse in den Differenzierungsraum der 5b, um dort weitere Textstellen zu lesen, sich gegenseitig laut vorzulesen, Fragen zu stellen bzw. zu beantworten.

 

Einblicke:

 

Die Organisation des Lesepatenprojektes liegt in den Händen von Frau Jacobs und wird in die Eigenlernzeit im Rahmen des Deutschunterrichts integriert. Die Lesepaten kommen in den ELZ-Stunden in den Klassenraum, lesen zunächst allen Schülern aus einem gemeinsam gewählten Buch vor, um dann in den Differenzierungsräumen mit einzelnen Kindern an deren Leseverstehen, in Absprache mit dem Deutschlehrer, zu arbeiten. Diese wöchentlichen Treffen finden also während des regulären Unterrichtes statt und können natürlich je nach Klasse und Leistungsstand ganz unterschiedlich ablaufen.

 

Für weitere Informationen oder Mitmachbekundungen steht Ihnen Frau Jacobs gerne zur Verfügung.

 

Herzlichen Dank an alle Lesepaten – wir sind froh, dass Sie sich engagieren!

 

Marleen Jacobs (Projektleitung)