Gymnasium Meiendorf: 040 / 4 28 86 380

Begabtenförderung

Begabtenförderung – Warum?

 

Hochbegabte Schüler

  • lernen schneller
  • setzen ihr Wissen flexibler ein
  • verstehen abstrakte Konzepte leichter
  • brauchen wenige oder kaum Wiederholungsphasen zur Festigung des Erlernten.

Hochbegabte Schüler und Schüler mit besonderer Begabung laufen demnach schneller Gefahr sich im Unterricht bzw. in ihrem speziellen Lernfeld zu langweilen (Underachiever).

 

Hochbegabung ist zu 50% durch die Gehirnstruktur genetisch veranlagt, die anderen 50% müssen trainiert werden, sonst können die Veranlagungen nicht genutzt werden (Underachiever). Die Schule spielt neben dem Elternhaus also auch bei Hochbegabten eine zentrale Rolle im Ausbau der kognitiven Fähigkeiten der Schüler.

 

Nur 2% der Bevölkerung haben einen IQ von über 130.

Aber 6-9% der Schüler an Gymnasien haben einen solchen IQ.

 

Lernerfolge stellen sich ein durch:

  • Intelligenz
  • Motivation
  • Fleiß

 

Die Schule muss eine Lernkultur bieten, die den Schülern mit besonderer Begabung und Hochbegabung die Möglichkeit eröffnet, ihre Interessen über die Rahmenpläne hinaus (und manchmal auch abweichend von ihnen) zu entfalten. Dabei darf das Interesse des Schülers auch mal über das eigene Fach gestellt werden und darauf vertraut werden, dass ein Schüler mit Hochbegabung Versäumtes eigenständig nacharbeiten kann.

 

Grundsätzlich sind wir beim Erkennen von Schülern mit besonderer Begabung und von Hochbegabten auch auf Hinweise von Seiten der Eltern angewiesen, da besondere Begabungen in der Regel zuerst im Elternhaus festgestellt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat Informationen zum Erkennen von und zum Umgang mit besonderen Begabungen zusammengestellt.

 

Begabtenförderung – Begabtenförderung – Wie?

 

Am Gymnasium Meiendorf haben die Schüler mit Hochbegabung oder mit besonderer Begabung die Möglichkeit auf ganz unterschiedliche Weise gefördert zu werden:

  • Akzeleration
    • Springen
    • Teilspringen
  • Enrichment im Klassenverband
    • Aufgabenformate, Diskussionskultur
    • Compacting (Lernstraffung)
    • Arbeit in homogenen Gruppen (Grouping)
    • bilingualer Unterricht
  • Enrichment außerhalb der Klasse
    • Grouping (klassen- oder jahrgangsübergreifend; z.B. MUN)
    • Zusatzangebote (AGs, Wettbewerbe etc.)
    • Pull-Out Programme (Begabungsseminare, MUN)
  • Enrichment außerhalb der Schule
    • Kurse der BbB (z.B. KreSCH, Detego, etc.)
    • Juniorstudium
    • Wettbewerbe
    • Ferienakademien

 

Mit Hilfe der Zeugniskonferenzen und der Klassenlehrer verschaffen wir uns einen Überblick über die unterschiedlichen Leistungen und Interessen unserer Schüler und können diese bei besonderen Angeboten so direkt ansprechen. Unter anderm informieren wir Schülerinnen und Schüler über Stipendien wie die Start Stiftung oder „Grips gewinnt“ und empfehlen einzelne Schüler für die Schülerakademie bzw. die Juniorakademie. Auch informieren und beraten wir einzelne Schüler bzw. Schülerinnen und deren Eltern über die mögliche Durchführung eines Juniorstudiums an der Universität Hamburg während der Schulzeit sowie über die Möglichkeiten des Überspringens einer Klasse und über das Teilspringen (Besuch eines bestimmten Fachs in einer höheren Jahrgangsstufe).

 

Begabungsseminare

 

Ab dem Schuljahr 2013 / 2014 werden am Gymnasium Meiendorf Begabungsseminare angeboten. Diese richten sich an Schüler mit besonderer Begabung und an Hochbegabte als Belohnung für ihre Leistungen in ihrem Interessensfeld. Dabei befassen sich die Seminare inhaltlich mit Themen außerhalb des klassischen Unterrichtsstoffes und werden so eingerichtet, dass sie parallel zum normalen Unterricht stattfinden.

Weitere Details:

  • Das Angebot richtet sich an Schüler von Jahrgang 6 bis 9.
  • Während der Zeugniskonferenz im Sommer 2013 werden Schüler mit besonderer Begabung und Hochbegabung herausgesucht.
  • Sie werden nach ihren besonderen Interessen und Schwerpunkten unterschiedlichen Seminaren zugeordnet, an denen sie teilnehmen können.
  • Die Schüler willigen der Teilnahme zu und erklären sich bereit, verpassten Unterrichtsstoff eigenständig nachzuarbeiten.
  • Die Seminare finden im Schuljahr 2013/2014 während der Unterrichtszeit an mehreren Terminen statt oder laufen projektartig an einem Tag und haben einen Umfang von ca. 6-8 Stunden.
  • Pro Seminar sollten um die 6-8 Schüler beteiligt sein.
  • Die Seminare können von Lehrern, aber auch von Eltern und anderen Kooperationspartnern angeboten. Wenden Sie sich bei Interesse oder Ideen gerne an Frau Breckwoldt.

 

Hilfreiche Links

 

 

I. Breckwoldt (Stand 2017)