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Autorenlesung: Wir sind die Flut

„Was tust du, wenn dein größter Alptraum plötzlich wahr wird? — Hamburg droht der Untergang. Steigt der Meeresspiegel weiter an, wird ein Großteil der Stadt unter Wasser verschwinden. Auf keinen Fall kann Ava untätig dabei zusehen, wie ihr gesamtes Leben einfach weggespült wird. Allen Widerständen zum Trotz zieht sie in ein Protestcamp auf dem Hof ihres Klassenkameraden Kruso, um gegen die drohende Katastrophe anzukämpfen. Doch ist das den Ärger in der Schule und den Streit mit ihren Eltern und ihrem besten Freund Leon wirklich wert?“

 

Mit diesem apokalyptischen Szenario beschäftigen sich am 19.10.2020 rund 50 aufmerksam lauschende Schülerinnen und Schüler der 8c und 8d in der großen Aula, als erstmals für sie in diesem von der Coronapandemie geprägten Schuljahr etwas anderes als der normale Stundenplan auf der Tagesordnung steht.

 

Erneut ist die Kinder- und Jugendbuchautorin Anette Mierswa bei uns zu Gast gewesen, diesmal im Rahmen des Seiteneinsteiger Literaturfestivals, um aus ihrem gerade erst erschienenen Jugendroman „Wir sind die Flut“ zu lesen. Der Roman setzt sich mit den großen Klimaproblemen unserer Zeit auseinander, globaler Erwärmung und steigenden Meeresspiegeln, und dem damit einhergehenden Konflikt zwischen der Generation „Fridays for future“ und der Generation „Atomkraft Nein Danke“. Es geht um individuelles Glück und überpersönliches Glück, um Doppelmoral und Tatendrang.

 

Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs lauschen bei der Lesung gebannt und stellen Anette Mierswa anschließend viele Fragen dazu, wie ein solcher Roman entsteht und welche Auseinandersetzungen es mit einem Verlag rund um Cover, Titel und Verkaufsdruck gibt. Ganz besonders interessiert sie, wie der Arbeitsalltag einer Autorin aussieht, was sicher damit zusammenhängt, dass sie sich im Deutschunterricht mit verschiedenen Berufen und deren besonderen Herausforderungen beschäftigt haben. Und so haben die Schülerinnen und Schüler bei dieser Lesung auch einen echten Einblick in das Berufsleben einer Schriftstellerin werfen können.

 

 

Fotos: Matthias Scharf

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