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Australia trip 2019 – GyMei went down under!


Der diesjährige Australienaustausch fand zum ersten Mal in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium statt. Nachdem unsere australischen Austauschpartner bereits im April in Hamburg waren, ging es vom 13.10. bis zum 01.11.2019 für uns 30 Schüler und zwei Lehrer (Frau Hustedt und Frau Dause) vom Gymnasium Meiendorf und dem Heinrich-Heine-Gymnasium dann endlich im Oktober los nach Queensland/Australien.

Nach zwei langen Flügen mit Aufenthalt in Dubai kamen wir endlich übermüdet in Brisbane an, wo wir mit dem Bus nach Plainland ans Faith Lutheran College gebracht wurden. Hier wurden wir direkt von unseren Gastgebern mit einem großen Büffet empfangen und es gab ein großes Wiedersehen. Für einige Schüler, u.a. mir, ging es weiter nach Toowoomba zum Concordia-College. Einige von uns waren in der Stadt untergebracht, andere lebten auf Farmen weiter außerhalb, wo sie das richtige „Aussielife“ erleben und Wallabies (Mini-Kängurus) sowie Leguane, Schlangen und manchmal sogar Koalas in freier Wildbahn bestaunen konnten. Außerdem besitzen viele Menschen auf Farmen sehr viel Grundstück, sodass man mit etwas Glück sogar ausreiten oder auch Quad fahren konnte. Wir haben zudem festgestellt, dass das Oktoberfest auch in Brisbane gefeiert wird.

Die Australier sind ein sehr freundliches Volk, nur ist ihr Akzent etwas gewöhnungsbedürftig und am Anfang ziemlich schwer zu verstehen. Dem Unterricht an den Schulen konnten wir dagegen leicht folgen. Uns ist aufgefallen, wie gut das deutsche Schulsystem doch ist. Wir am Concordia durften den australischen Schülern auch eine Deutschstunde geben und ihnen über unser Land berichten.

Am ersten Samstag gab es einen großen Ausflug zur Sunshine Coast – nur leider fehlte genau an diesem Tag der Sunshine. Alle anderen Tage schien die Sonne bei angenehmen 25-30 Grad Celsius. Die Schüler am Faith unternahmen einen Ausflug zum Lone Pine Koala Sanctuary, wo sie die Möglichkeit hatten, Koalas und Kängurus zu streicheln. Uns am Concordia wurden im Gegenzug typisch australische Sportarten wie AFL und Cricket beigebracht.

In meiner eigenen Gastfamilie war die Stimmung immer sehr freundlich und bereits nach dem ersten Tag konnte ich mich überall zurechtfinden und fühlte mich wohl. Alle Gastfamilien haben im Voraus bereits viele Unternehmungen für uns Austauschschüler geplant. So sind manche an den Wochenenden in Nationalparks gefahren, andere nach Brisbane oder an die Gold Coast. Die Australier essen sehr viel Fleisch. Typische australische Gerichte sind Meat Pie, Vegemite (eine ekliger Hefeaufstrich), Tim Tams, dairy milk Koalas und Milo (Kakaopulver, welches laut den Australiern sehr lecker ist, in Wirklichkeit aber nicht vergleichbar mit Nesquick).Nach schönen zwei Wochen in den Gastfamilien hieß es dann bereits goodbye und wir flogen von Brisbane weiter nach Sydney.Es flossen sehr viele Tränen beim Abschied von unseren Austauschpartnern und wir waren traurig, dass die Zeit mit ihnen schon vorbei war.

In Sydney waren wir ziemlich zentral in einer sehr guten Jugendherberge untergebracht. Dort wurde für uns eine Stadttour organisiert und wir konnten dank sogenannter voucher z. B. auf den Sydney Tower und ins Sealife, was wir alles als Gruppe unternahmen. Sydney ist eine riesige Stadt mit wunderschöner Skyline und dem berühmten Opera House. Da die Straßenbahn erst noch in Probefahrt war, sind wir für vier Tage nur zu Fuß durch ganz Sydney gelaufen. Bequeme Schuhe sind für sowas zu empfehlen. Besonders wenn man so wie wir vorhat, sehr, sehr viel einzukaufen.

Einen ganzen Tag waren wir in den Blue Mountains wandern und haben auch mal ein wenig Naturleben mitbekommen. Man muss dazu sagen, dass es wirklich sehr schön dort war. Mit einer Fähre sind wir dann auch einmal rüber zum Manly Beach gefahren, wo wir nochmal baden gehen konnten. Die Australier schauen einen dann immer entgeistert an, da es für sie noch voll kalt war, für uns aber Sommertemperaturen geherrscht haben. Am letzten Mittwoch fand dann unser farewell dinner statt. Dieses war eigentlich richtig gut, wenn man die Kleinigkeit ignoriert, dass beim Nachtisch die Schokosoße mit BBQ-Sauce verwechselt worden ist. Man hätte sich am Ende fast mehr Tage in Sydney oder auch noch einen weiteren Aufenthalt in zusätzlichen Städten, wie z. B. Melbourne, gewünscht, da die Zeit in Australien doch viel zu schnell vorbeiging.

Alles in allem war es aber ein sehr schöner und auch umfangreicher, vielfältiger Austausch und ich würde ihn allen Schülern weiterempfehlen, die sich für Reisen und andere Kulturen interessieren.

Mein persönlicher Dank geht an Frau Hustedt, welche immer für uns da war und an die wir uns immer wenden konnten.

Lea S., S1

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