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ÄSTHETEN_TAG 2020

Am 17.1.2020 hat erstmalig ein Ästhetentag am Gymnasium Meiendorf stattgefunden. Die fünf Wahlpflichtkurse 10 Kunst und Musik haben den Schulalltag verlassen und sind eingetaucht in verschiedene kulturelle Angebote der Stadt.

 

 

Der Kunstkurs von Herrn Martens hat im Rahmen des Ästhetentages in der Hamburger Kunsthalle Erklärvideos zu verschiedenen Kunstepochen gedreht. Dabei haben sich die Kursteilnehmer vor den Gemälden mal lässig im “Youtuber”-Stil inszeniert (“Lasst uns ein Abo da”), mal als höchst seriöse Kunstkenner. In jedem Fall sind sowohl unterhaltsame als auch lehrreiche Videos entstanden, die noch im Rahmen der “Kulturhäppchen” zu bestaunen sein werden.

 

„Im Sog der Zeit“ – so nennt sich die digitale und interaktive Tour durch die Räumlichkeiten des Museums für Kunst und Gewerbe. Hörspiele, Selfies, Videos, Fotos und vieles mehr beleben die Räume und die damit verbundene Betrachtungsweise auf eine neue bisher unbekannte Art und Weise. Die Tour leitet durch die Räume des Jugendstils bis hin zur Spiegel-Mensa – durch die zusätzlichen Informationen waren wir immer wieder dazu aufgefordert, Details näher zu betrachten, Informationen neu zu ordnen oder einfach die Stimmung zu genießen und auf uns wirken zu lassen. Da die digitale Auseinandersetzung mit unserer analogen Welt an diesem Tag nicht nur an unseren Unterricht anknüpfte, ergänzten wir die Exkursion mit einer Fotosafari, indem wir mittels Aufgaben das Fremde im Bekannten fotografisch entdeckten. Kurz gesagt war das Motto des Tages: Gewohnte Orte neu entdecken.

 

 

Der Kunstkurs von Frau Schatte war bei strahlendem Wetter auf einer Urban-Art-Tour im Karoviertel unterwegs. Auf der Fotosafari hieß es Augen auf und Kamera bereit. Aufbauend auf den Eindrücken im Außenraum werden im Laufe der Kursarbeit auch auf dem Schulgelände des Gymeis (ganz legale) Street Art-Werke entstehen und zu erfahren sein.

 

 

Der Musikkurs von Frau von Troschke hat sich über Pariser Tanzmusik aus vier musikalischen Epochen informiert und ist anschließend zu dem Konzert “Vier Jahrhunderte Tanz” des Orchesters Les Siècles in die Elbphilharmonie aufgebrochen. Der Dirigent François-Xavier Roth moderierte das Konzert mit viel Humor und vielen interessanten Hinweisen zur Aufführungspraxis der jeweiligen Epoche. So dirigierte er zum Beispiel ein Tanz-Lied aus der Barockzeit nicht mit einem Dirigierstab, sondern mit einem großen Stock, mit welchem er den Takt laut auf den Boden klopfte. Das Orchester wechselte je nach Epoche das Instrumentarium und deutliche Klang- und Lautstärkeunterschiede konnten von den Zuhörern vernommen werden. Auch wenn zu der Musik (leider) nicht live getanzt worden ist, konnte man mit beschwingten Ohrwürmern aus der Elbphilharmonie nach Hause zurück kehren.

 

Welche Geschichte erzählen Bilder? Was macht eine Bildfigur, wenn kein Besucher da ist? Der Kunstkurs von Frau Zepter hat sich zu diesen Fragen in der Kunsthalle mit Werken aus der klassischen Moderne und der Romantik auseinandergesetzt.

Unter dem Motto Bilder allein zuhaus sind die SchülerInnen in die Rolle der Bildfigur(en) geschlüpft und haben diese auf ungewöhnliche Weise zum Leben erweckt.

 

 

 

Die Fachschaften Kunst und Musik

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