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Archiv - Schulküche (ab 2009)
Weihnachtsfeier 2010
Auch in diesem Jahr fand trotz finanzieller Engpässe (bedingt durch den Aulaumbau) ein geselliges Beisammensein der Kochmütter/väter statt. Es gab ein vielfältiges Buffet in einer liebevoll von den Oberstufenschülern des S3 dekorierten Pausenhalle, die auch den Service einschließlich Spülen übernahmen.
Die ausgeschiedenen Kochmütter wurden mit einem kleinen Präsent verabschiedet. Frau Brauns-Garde bedankte sich bei allen für ihren ehrenamtlichen Einsatz und sagte ihre volle Unterstützung zu. Vielen Dank auch an die zahlreichen neuen Kochmütter/väter, die in diesem Jahr dazugekommen sind und uns in die Lage versetzten, die Schulküche in gewohntem Umfang weiterführen zu können. Nur an den Donnerstagen fehlen noch Helfer ab ca. 13.00 Uhr. Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützen kann, sei es auch nur alle 4 Wochen.
H. Kronenberg
Kocheltern im Einsatz für MUNOH 2010
Dass wir auch in diesem September unserer Rolle als Gastgeber für MUNOH gerecht wurden, ist nicht nur den organisierenden Schülern und Lehrern zu verdanken, auch nicht nur den vielen Elternhäusern, die bereitwillig ihr Heim für Gäste zur Verfügung stellten, sondern auch unseren Kochmüttern, die einmal mehr aufopferungsvoll das Kücheninventar bedienten, um unseren internatlonalen Gästen kulinarische Köstlichkeiten made in Hamburg anzubieten. Nicht zuletzt deshalb war MUNOH 2010 ein voller Erfolg. Vielen Dank!
Gymei-Kocheltern wieder ganz vorn
Am 03.02.2010 gab es für unsere Kocheltern wieder etwas zu feiern. Der Regionalausschuss Rahlstedt hatte eingeladen. Im Rahmen einer öffentlichen Regionalausschuss-Sitzung im ehemaligen Ortsamt Rahlstedt ging der jährlich verliehene Umwelt- und Sozialpreis diesmal an die Kocheltern der Gymnasien Meiendorf, Oldenfelde und Rahlstedt. Er wird besonders engagierten Bürgerinnen und Bürgern verliehen, die überwiegend ehrenamtlich in besonderem Maße für die Allgemeinheit Gutes tun.

In seiner Rede dankte der Vorsitzende des Regionalausschusses Helmut Buschick den Eltern für ihre aufopfernde und ehrenvolle Tätigkeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler. Die kleine Schar unserer abgeordneten Kocheltern freute sich über anerkennenden Worte des Ausschusses und stellvertretend für alle Kocheltern nahmen Frau Kronenberg und Frau Holzmüller den Preis dankend entgegen.

A. Koßinna
Weihnachtsfeier 2009
Auch am 9.12.2009 hatten die Kochmütter und -väter wieder einen guten Grund zu feiern. Auch im 2009 haben sie es geschafft, viele hungrige Mägen zu füllen. Und alle - angefangen vom Fünftklässler bis zum Lehrer - sind sich einig: Es war wieder lecker!!!
Milch kocht über -- Action ! - Unsere Kochmütter im NDR
Schauen Sie sich hier das Video an!
Am 3. April hat sich bestimmt so mancher Schüler gewundert, was denn in der Schulküche los war. Freitags gibt es doch sonst gar kein Essen!
Trotzdem wurde dort eifrig gerührt und geräumt, aber niemand durfte in die Pausenhalle.
Nun, die Mütter unserer Schulküche waren gefragt worden, ob sie denn bereit wären, bei Aufnahmen des Norddeutschen Rundfunks für das Magazin „markt“ zu helfen. Es ginge um Reinigungsmittel, und in einer Schulküche hätte man doch bestimmt einen enormen Reinigungsbedarf.
Klar, dieses Sprungbrett nach Hollywood ließen sich unsere Kochmütter nicht entgehen, und so traf man sich um 10 Uhr in der Schule. Ein Minibus des NDR fuhr vor, und das Drehteam, bestehend aus Aufnahmeleiterin, Kameramann und Toningenieur, sondierte das Terrain für die Dreharbeiten.
Die Aufnahmeleiterin hatte sich ein Konzept vorbereitet und begann es Punkt für Punkt abzuarbeiten. Die Kochmütter arbeiteten wie immer hochprofessionell, und wenn die Aufnahmeleitung bereits zu Beginn ihre Ideen vorgestellt hätte, wären einige Arbeitsabläufe bestimmt praktischer und damit zügiger zu gestalten gewesen.
Erst einmal war ein Reinigungsmittel vergessen, das dann aus Winterhude importiert wurde.
Wie zu befürchten war, dauerte jeder Arbeitsgang länger als erwartet. Stundenlang wurde in Naheinstellung käppchenweise Reinigungsmittel angemischt und umgefüllt, und so war es nicht verwunderlich, dass die Kochmütter mittags in ihrer eigenen Küche begannen, Hunger zu leiden.
Ein Spontanimbiß aus Laugenbrezeln und Kuchen hielt die Stars bei Laune.
Der Fernsehsender hatte zwar Mittagessen spendiert, nur musste das noch selbst zubereitet werden, und zwar bitte mit möglichst viel Kleckern, Spritzen und Überkochen, damit für die Sendung genug sichtbare Arbeit entstand, die Küche wieder zu reinigen.
Es sollte Tomatensuppe und Giros geben und als Nachspeise Schokoladenpudding.
Nicht leicht war es, bei der Herstellung des Puddings die Milch überkochen zu lassen. Der Kameramann schwitzte eine ganze Weile im Dampf unter der Abzugshaube, bis die Milch ein Einsehen hatte und endlich auf der heißen Herdplatte stinkend verkokelte. Glücklicherweise brauchte man hier keine fünf Wiederholungen, bis diese entscheidende Szene im Kasten war.
Gegen drei Uhr war die Mahlzeit fertig, und alle Beteiligten genossen das von unseren Kochmüttern zubereitete, wieder einmal leckere Gericht.
Oh nein, Schluß war jetzt noch nicht!
Es fing eigentlich erst richtig an, denn das Thema hieß ja schließlich „Frühjahrsputz - welches Reinigungsmittel hilft wirklich?“ (Montag, 6.April, „markt“ auf N 3).
Nun durften die Kochmütter überall, wo sie vorher vorsätzlich intensiv herumgeferkelt haben, die mitgebrachten Reinigungsmittel zum Einsatz bringen. In mehreren Einstellungen, an allen Stellen, von Nah, von oben, seitlich, mit angestrengtem Gesichtsausdruck und Schaumbildung (nicht vor dem Mund) wurden die Tomatenspritzer an der Wand, die Schokoflecken auf den Tischen, die angetrockneten Soßentropfen, Fettschlieren und die eingebrannte Milch fernsehgerecht entfernt.
Zum Ende der Dreharbeiten – die armen Kochmütter waren schon ganz erschöpft – mussten sie noch eine Stellungnahme zu den Reinigungsmitteln abgeben. Auch hier wäre ein wenig Vorbereitungszeit wünschenswert gewesen.
Nach zehn Stunden Arbeit in der Schulküche waren die Mütter dann erlöst und durften nach Hause gehen... einem wohlverdienten Wochenende entgegen.
Der dann im Fernsehen am Schluß gesendete Beitrag ließ nicht vermuten, welcher zeitliche und persönliche Aufwand insgesamt dahinter stand.
Dr. Uwe Holzmüller
Fotos: Kronenberg, Holzmüller



